Solarstromproduktion

Solarstrom ist Ihre ökonomische Investition in die Zukunft.

Die auf die Fläche der Bundesrepublik Deutschland einstrahlende Sonnenenergie ist 80-mal größer als der aktuelle Energiebedarf.

Techniken um diesen Energiebedarf aus regenerativen Energien zu decken stehen bereit und warten darauf von Ihnen wirtschaftlich genutzt zu werden.

Indirekt nutzbare Solarenergie:
  • Windkraft
  • Biomasse
  • Wasserkraft
Direkt nutzbare Solarenergie:
  • Solarwärme zur Warmwasserbereitung
    und Heizungsunterstützung
  • Solarstromerzeugung

Wir solarbauer stemwede befassen uns ausschließlich mit netzgekoppelten Solarstromanlagen.


  • Kleine Einführung in die Solarstromerzeugung, für Nicht-Techniker und Laien geeignet

  • Eckdaten zu Solarstromanlagen.



Das Prinzip einer netzgekoppelten Solarstromanlage ist einfach:

  • Die auf ein Solarmodul auftreffende Solarstrahlung (Licht) setzt in den Siliziumsolarzellen elektrische Ladungsträger in Bewegung.
  • Diese Bewegung erzeugt ein Spannungsgefälle zwischen den Schichten der Solarzelle.
  • Wird an dieses Spannungsgefälle ein elektrischer Verbraucher angeschlossen, dann fließt (Gleich)Strom.
  • Dieser Gleichstrom wird in einem Wechselrichter in netzkonformen Wechselstrom umgewandelt, und über einen Einspeisezähler in das öffentliche Stromnetz eingespeist.

Eckdaten zu Solarstromanlagen: diese Informationen können Sie im Downloadbereich als pdf herunterladen solarinfo nr. 1

Flächenbedarf

Aufdachanlagen mit polykristallinen Modulen benötigen ca. 8-9 m² Fläche für 1 kWp Leistung, das Montagegestell wird mit Sparrenankern auf den Sparren verschraubt, die Dachhaut bleibt geschlossen. Die Neigung des Solargenerators entspricht der Dachneigung. Die Anlagen sind baugenehmigungsfrei.
Indachanlagen, hier übernehmen die Module die Funktion der Dacheindeckung. Teurer vom Montagesystem und leistungsmindernd, da die Hinterlüftung zur Kühlung der Module fehlt. Freiaufstellungen auf Flachdächern oder im Freiland benötigen Sie ca. 30m² Fläche für 1 kWp Leistung. Das Montagegestell ist mit Gewichten zu beschweren, oder in der Erde zu verankern.
Flachdachaufstellungen sind baugenehmigungsfrei, bei Freilandaufstellungen unbedingt vor der Planung mit dem zuständigen Bauamt Kontakt aufnehmen.

Ausrichtung

Die Ausrichtung des Solargenerators sollte zwischen Südost und Südwest liegen um beste Ergebnisse zu erzielen. Optimal ist Süden. Aber auch Anlagen mit Ost- oder Westausrichtung auf einem 45° Dach bringen noch Erträge von 85% (100% entspricht Südausrichtung und 30°).

Neigungswinkel

Aufstellwinkel der Module zwischen 15° und 58° bringen Ergebnisse von 95 bis 100% des möglichen Ertrages. Um im Jahresmittel den optimalen Ertrag einer festinsallierten Solarstromanlage zu erzielen ist eine Neigung von 30° in unseren geografischen Breiten erforderlich.

Verschattung

Die Anlagen sollen weitestgehend das ganze Jahr über verschattungsfrei sein. Kleine Schatten in den Morgen- oder Abendstunden vermindern die Erträge jedoch nur unmerklich.

Ertrag

Der durchschnittliche Ertrag von Referenzanlagen in unserer Region lag bei optimaler Ausrichtung und Neigung in den Jahren 2000 bis 2005 bei über 880 kWh/kWp. Der Ertrag im Jahr 2003 lag über 1000 kWh/kW. 2005 war wieder ein Durchschnittsjahr mit über 900 kWh/kW. Bei unseren Wirtschaftlichkeitsberechnungen gehen wir konservativ rechnend von 830 kWh/kWp aus.

Vergütung

Sämtlicher von den Solarstrommodulen erzeugter Strom wird in das öffentliche Netz eingespeist und über 20 Jahre (plus dem Rest des Inbetriebnahmejahres) nach dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) mit für diese Zeit konstanten Sätzen vergütet. Die Vergütungssätze für die folgenden Inbetriebnahmejahre in cent/kWh:

Jahr 2005 2006 2007 2008
Gebäudeanlagen 54,53 51,80 49,21 46,75
Ab 30 kW 51,87 49,28 46,82 44,48
Ab 100 kW 51,30 48,74 46,30 43,99
Fassadenbonus 5,00 5,00 5,00 5,00
Freilandanlagen 43,42 40,60 37,96 35,49

Lebensdauer

Die physikalischen Vorgänge innerhalb der Solarzellen sind veschleiß- und wartungsfrei. Die Lebensdauer von heutigen Solarstrommodulen wird mit größer als 30 Jahren angegeben. Die Hersteller geben langfristige (25 Jahre) Leistungsgarantien. Solarmodule können mit heutiger Technik wirtschaftlich recycelt werden.

Energetische Amortisation

Solarstrommodule erzeugen während ihrer Lebensdauer etwa 8- bis 9-mal soviel Energie wie zu ihrer Herstellung erforderlich war. (Solarenergie hat somit eine positive Energiebilanz, bei konventionell erzeugtem Strom müssen ca. 3,5 kWh Primärenergie eingesetzt werden um eine kWh Strom zu erzeugen).

Umweltnutzen

Ein kWp installierte Leistung an Solarstrommodulen erspart unserer Umwelt jährlich 600 kg CO2 . Zum Vergleich: Beim Autofahren werden pro gefahrenem km 200g CO2 freigesetzt.

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