Produkte - Solarstrommodule

Anfang Februar 2007: 759 Modultypen von 105 Anbietern - Solarstrommodule gibt es mittlerweile fast wie "Sand am Meer".

Polykristalline Rückkontaktzellen - Folienlaminate - Saturnzelle - Kristallines Dünnschichtmodul - Cadmium Tellurid Modul - Bandgezogene Solarzellen - Solardachziegel - HIT Zellen - Monokristalline Rückkontaktzellen - Monokristallines Standardmodul - Amorphe Dünnschichtzellen - CIS Modul  - Folienmodul - Polykristallines Standardmodul.

                    

Der Laie hat hier kaum eine Chance wirklich durchzublicken. Jedes dieser Module hat seinen Platz am Markt. Sei es für spezielle Anwendungsfälle, oder um die Marktfähigkeit neuer Herstellungsverfahren auszuloten.

Die einen haben eine höheren Zellwirkungsgrad, das muss aber nicht auch gleichzeitig einen höheren Modulwirkungsgrad bedeuten.

Andere sind vom Preis günstiger als andere, man braucht aber für vergleichbare Leistung die doppelte Dachfläche, doppeltes Montagesystem und doppelte Arbeitszeit.

Diese werden mit positivem Toleranzbereich ausgeliefert, ich bekomme die kW die ich bezahle, bei jenen kann auch schon mal ein Modul dabei sein was im Toleranzbereich unter der Nennleistung liegt.

Jeder will natürlich das beste Modul für sein Geld bekommen. In der Vergangenheit war der Markt für Solarstrommodule ein Mangelmarkt, mancher Installateur war froh überhaupt die angefragte Modulmenge zu bekommen. Heute und in der Zukunft werden nur die Installateure ihre Kunden zufriedenstellen, die Spitzentechnik und verlässlichen Service zu einem marktgerechten Preis anbieten.

Nach dieser Devise haben wir immer schon gearbeitet. Unsere Kunden haben seit 1997 Hochleistungsmodule mit Standardzellen, gleich ob poly- oder monokristallin von marktführenden Herstellern bekommen. Wir arbeiten hier erfolgreich mit den nachfolgend aufgeführten Herstellern zusammen, für die hervorragende Qualitätsstandards selbstverständlich sind.

                     

Alle diese Hersteller wurden im von der Photon durchgeführten Test für die Zeitschrift ÖKO TEST 4/10 mit SEHR GUT bewertet!

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Monokristalline Standardmodule: Monokristalline Zellen haben etwas höhere Wirkungsgrade (um die 17%) als polykristalline Zellen (um die 14%) und sind etwas teurer. Silizium-Einkristalle sind zylinderförmig, haben also einen runden Querschnitt. Früher waren die Zellen daher rund. Heute geht man etwas großzügiger mit dem Material um und sägt die Kanten ab, sodaß quasi quadratische Zellen mit abgerundeten Ecken entstehen. Daran kann man monokristalline Module leicht erkennen.

 

Polykristalline Standardmodule: Der Weltmarktanteil polykristalliner liegt gut über 85%. Polykristalline Zellen werden aus Schmelzquadern gesägt. Sie haben eine quadratische Form. Durch das Erstarren der Schmelze in "Mehrkristallen", die alle in verschiedene Richtungen wachsen, erhalten sie Ihre charakteristische Struktur.

Welche sind nun besser? Kann man nicht wirklich sagen! Es gilt: Die monokristallinen Zellen haben eine etwas höheren Zellwirkungsgrad (17% anstatt 14%). Im Modul lassen sich die monokristallinen Zellen jedoch nur mit relativ viel "Zwischenraum" verarbeiten. Daher haben monokristalline Module oft nur einen geringfügig höheren Modulwirkungsgrad als polykristalline Module.

Aufgrund des aufwändigeren Herstellungsverfahrens sind sie aber im Regelfall teurer und brauchen dann länger um sich zu amortisieren.

Fazit:Die erste Voraussetzung für "gute Module" liegt in der Verwendung von Zellen mit möglichst nahe beieinander liegenden elektrischen Werten. Da sich Solarzellen und dadurch auch Solarmodule unter den Faktoren Einstrahlungsbedingungen und Temperatur nicht linear in ihrer Leistung verhalten, können die Datenblätter der Hersteller hier nur Eckdaten geben. Erklärungen zu den Angaben der Hersteller in den Datenblättern der Module finden Sie in unserem Downloadbereich.

Worauf es ankommt: Es ist völlig gleichgültig ob Ihre 10 kW Anlage mit 100 Stück von 100W Modulen oder mit 50 Stück von 200W Modulen gebaut wird. Und es ist völlig gleichgültig ob sie mono oder polykristalline Module nehmen. Sie werden in jedem Fall je nach Maßen der Module und ihrer Dachfläche zwischen 8 und 10 m²/kW brauchen. Wichtig ist:

  • möglichst geringe Leistungstoleranz der Module, besser positive Leistungstoleranz wie z.B. +5/-0%,
  • Einzelvermessungsnachweis: Sie erhalten die Seriennummern und Messdaten des Herstellers für Ihre Module
  • Endkundengarantie des Herstellers
  • Zertifikate nach IEC 61215/ IEC 61646 und Erfüllung der Vorschriften gemäß Schutzklasse II
  • Referenzanlagen und Referenzerträge: Dadurch erhalten Sie nach unserer Meinung die wichtigsten Informationen über die Module, Erträge und Service Ihrer Liefer- und Installationsfirma

 

 

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